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LieberLieber Software GmbH

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LieberLieber Software wurde 1996 gegründet und spezialisierte sich als Software Engineering Unternehmen auf Model Engineering und Technologien wie große, interaktive Multitouch-Geräte.

Die Gruppe für modellbasierte Entwicklung fokussiert sich auf Zusatzprodukte für Enterprise Architect sowie Anpassungen für verschiedenste Industrie- und Anwendungsbereiche. Zusammen mit kompetenten Partnern entstehen hier zuverlässige Lösungen auf Basis modernster Technologien wie UML/SysML, Modellsimulation, MDD, DSL, DME für .NET und eingebetteten Systeme.

Die Multitouch-Gruppe entwickelt praktische, durchdachte und nutzerfreundliche Applikationen für verschiedene, großformatige Bildschirme. Die Palette an Lösungen reicht dabei von Self-Service Kiosken im Verkaufsbereich über meterlange Multitouch-Walls bis hin zu vielfältig nutzbaren geografischen Informationssystemen.

Erklärtes Ziel der LieberLieber Labs ist die Entwicklung ausgewählter Innovationen, die neue Kundenbedürfnisse befriedigen. Die Forschungstätigkeit wird entweder durch uns selbst initiiert, durch Kundenprojekte ausgelöst oder entsteht durch die Teilnahme an internationalen Forschungsprojekten.

LieberLieber Software hat den Firmensitz in Wien und Partnerschaften in der ganzen Welt.

Technologien

Die LieberLieber Abteilung für Model Engineering konzentriert sich auf Erweiterungen und Anpassungen von Sparx Systems Enterprise Architect in den Branchen Automotive, Luftfahrt, Militär, Medizin, Mechanik, Embedded Systems und Softwareentwicklung. Zusammen mit seinen kompetenten Partnern entwickelt LieberLieber verlässliche Lösungen auf Basis aktueller Technologien wie interaktiver UML/SysML, Model Simulation, MDD, DSL, DME für .NET und Embedded Systems.

Modellentwicklung mit Enterprise Architect

Modellgetriebene Softwareentwicklung (Model-Driven Software Development MDSD) ist ein Oberbegriff für Techniken, die automatisiert aus formalen Modellen lauffähige Software erzeugen. Ein wichtiges Ziel dabei ist die Steigerung der Entwicklungsgeschwindigkeit. Darüber hinaus wird durch die verbesserte Qualität des generierten Sourcecodes ein höherer Grad der Wiederverwendung erreicht.

LieberLieber Software ist Spezialist bei der Modellentwicklung mit Enterprise Architect (Sparx Systems). Als enger Partner von Sparx Systems entwickelte LieberLieber die Produkte „EnArWeb“ und das Add-On „AMUSE“. Wenn Sie auf der Suche nach höchster Qualität und Effizienz bei der Systementwicklung sind und gleichzeitig verschiedene Standards und interne Prozesse einhalten müssen, dann unterstützt Sie LieberLieber gerne bei der Optimierung und  Anpassung bzw. mit fertigen Plug-Ins.

Unsere Produkte
  • Enterprise Architect - Anpassung, Add-Ons und Plug-Ins
  • AMUSE - Advanced Modeling Using Simulation und Execution
  • AMUSE Embedded - C-Code Generator und Graphical Debugger für UML
  • EnArAUTOSAR - MDG-Technologie für Sparx Systems Enterprise Architect
  • EnArReq & ReqIF - Requirements Engineering mit ReqIF
  • EnArSpy - Einfache Hilfe für Entwickler von Plug-Ins für Enterprise Architect
  • EnArWEB - Direkter Browser-Zugang zu Enterprise Architect Modellen
  • Enterprise Tester - Test Management Plattform von Catch Ltd.

Innovationen

Advanced Modeling Using Simulation and Execution for Enterprise Architect from Sparx Systems

AMUSE (Advanced Modeling Using Simulation and Execution) ist ein UML- bzw. SysML- Simulationswerkzeug sowie ein Model-Debugger für Enterprise Architect. Das Produkt entwickelte sich aus unserer langjährigen Erfahrung in unterschiedlichen System-Engineering-Projekten. LieberLieber Software ist davon überzeugt, dass modellbasiertes Software- und System-Engineering die Zukunft bestimmen wird. Daher wollen wir diese Entwicklung mit unseren Produkten bestmöglich unterstützen.

Was ist AMUSE und welche Vorteile bringt die Software?

AMUSE ist eine Enterprise Architect Erweiterung für anspruchsvolle Simulationen und Debuggen von Modellen sowie optimierte Codegenerierung.

Das ermöglicht Ihnen:

  • Ausführung von Verhaltensmodellen (Zustandsautomaten und Aktivitäten) direkt im Enterprise Architekt
  • Interaktive Entwicklung von UML Modellen
  • Simulation von Events
  • Broadcast von Signalen
  • Beobachtung und Veränderung von Attributwerten während der Modellausführung
  • Steuern externer Systeme mit UML im Realtime-Modus (Sumo Video)
  • Testen des Modell-Verhaltens manuell oder mithilfe von Sequenz-Diagrammen
  • Testen des Modells unter Einbeziehung externer Komponenten und Ressourcen
  • Validierung und Korrektur des Modells durch eingebaute Validierungs- und Autokorrektur-Regeln
  • Generierung von Verhaltens C-Code, optimiert für Embedded-Systeme
Wie funktioniert AMUSE?
  • Für die Modellausführung wird automatisch .NET Code generiert, kompiliert und ausgeführt
  • UML Diagramme werden synchron zum laufenden Code animiert
  • AMUSE erlaubt die Interaktion mit dem laufenden Code z.B. durch das Klicken auf dem animierten Diagramm oder die Werteäderung der Attribute in der Simulations-Kontrolloberfläche
  • Der Schwerpunkt von AMUSE ist die interaktive Entwicklung von UML-Modellen, die .NET basierte Modellausführung erlaubt dabei die Stärken von UML und .NET zu kombinieren
  • Für Embedded-Systeme wird der C-Code auf Anfrage generiert und in das gewünschte IDE-Projekt integriert.
Was ist der Unterschied zum Enterprise Architect internen Simulator?

In Unterschied zum EA-Simulator, der Modelle interpretiert und JavaScript als Glue-Code verwendet, basiert AMUSE auf.NET und ist nicht auf EA als Laufzeitumgebung angewiesen.

Dieser Ansatz eignet sich besonders zur Entwicklung komplexer, heterogener Systeme und bringt folgende Vorteile:

  • Möglichkeit, mehrere Klasseninstanzen mit mehreren Verhaltensmodellen (Zustandsmodellen und/oder Aktivitäten) parallel auszuführen
  • Signal-Broadcast zwischen Instanzen
  • Einbindung externer Ressourcen z.B. zur Steuerung von Geräten oder zur Kontrolle des Modells von außerhalb des EA
Darüber hinaus:
  • AMUSE enthält mehrere Validierungs- und Autokorrektur-Regeln
  • Volle AMUSE Funktionalität steht ab der EA Professional Edition zur Verfügung
  • (eingeschränkte EA Simulation ist verfügbar ab EA Corporate Edition)
  • In Kombination mit der Willert Software erlaubt AMUSE Generierung von C-Code für die Embedded Systeme(www.willert.de)
Stresstest durch Simulation des Systemumfelds

Die wahrscheinlich wichtigste neue Funktionalität im neuen Release von AMUSE ist die Signalkommunikation zwischen den Objekten, hier dargestellt an einem typischen Szenario für eine Umgebungs-Simulation.

Das in Entwicklung befindliche System wird durch „BlockUnderDevelopment“ dargestellt. Die möglichen Zustände des zu entwickelnden Systems werden mit Hilfe eines Zustandsautomaten modelliert. Das System kann auch verschiedene Signale empfangen und verarbeiten. Dieser sendet Signale an den „BlockUnderDevelopment“. Die grundlegende Idee hinter diesem Testtyp ist es, die Systemimplementierung durch nach dem Zufallsprinzip gesendete Signale unter Stress zu setzen. Die Klasse „RandomSignalSender“ fungiert somit als Mock-Objekt (Stellvertreter-Element), um das externe Verhalten zu simulieren. Da hinter der Klasse „RandomSignalSender“ wiederum ein Modell steht, ist es einfach, das Verhalten des Mocks zu beeinflussen.

Um komplexe Berechnungen zu definieren, existiert auch die Möglichkeit, externe Libraries (.dll) einzubinden, die dann als Mock fungieren. Durch denselben Mechanismus lassen sich auch existierende Systeme einbinden, z. B. vorhandene Hardware mit Softwareschnittstelle oder andere Softwaresysteme.

Die Signale helfen dabei, einzelne Systeme und Subsysteme zu entkoppeln. Durch die Entkopplung der einzelnen Modellelemente durch das Versenden und Empfangen von Signalen erhält man die Möglichkeit, seine Modelle inkrementell wachsen zu lassen und dabei ständig die Ausführbarkeit im Blick zu behalten. Das zu entwickelnde System lässt sich so einfach mit Ereignissen aus Mocks beschicken, wobei der Fokus auf dem Verhalten des zu entwickelnden Systems liegt. Der Mock repräsentiert nun ein anderes, noch zu entwickelndes System oder ein bereits vorhandenes System, das aktuell nicht direkt angesprochen werden kann.

Ausführung von Aktivitäten basierend auf dem FUML Standard

Mit AMUSE können neben UML-Zustandsautomaten auch UML-Aktivitätsdiagramme ausgeführt werden. Dabei wird eine Aktivität entsprechend dem neuen fUML-Standard der OMG exekutiert. Dieser Standard legt die Ausführungslogik von Aktivitätsdiagrammen eindeutig fest.

Das dargestellte Beispiel zeigt die Ausführung eines Aktivitätsdiagramms, das den Ablauf eines Bestellvorgangs definiert. Die rot hinterlegte Aktion „FillOrder“ ist die aktuell aktive Aktion und zeigt das Status-Fenster mit der Nachricht „Fill Order!“ an.

Um komplexes Verhalten von Aktionen, wie etwa komplexe Berechnungen, zu definieren, ist es möglich, externe Bibliotheken (.dll) einzubinden und zu verwenden.

Neben den hier dargestellten Modellierungskonzepten (Aktionen, Entscheidungen, Parallelität), unterstützt AMUSE auch das Aufrufen weiterer Subaktivitäten, sowie das Senden von Signalen an Zustandsautomaten.

Kontaktaufnahme

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