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OBE Ohnmacht & Baumgärtner GmbH & Co. KG

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OBE, gegründet 1904, ist ein weltweit agierender Full-Service-Supplier mit hoher Automation zur Herstellung von feinmechanischen metallischen Präzisionsteilen und Baugruppen.

Unter Anwendung des MIM-Verfahrens (Metallpulverspritzguss) fertigen wir seit 1996 komplexe und hochpräzise Teile. OBE ist Spezialist für automobilübliche Stückzahlen und vollautomatische Großserienfertigung. Unsere Kunden aus dem Bereich Automotive und weiteren Branchen wie Luftfahrt und Medizintechnik schätzen unsere umfassenden und kompetenten Leistungen, angefangen von der Entwicklungsunterstützung bis hin zur Veredelung bzw. Montage der MIM-technisch hergestellten Bauteile und Baugruppen.

Am Hauptsitz Ispringen im Nordschwarzwald mit 220 Mitarbeitern steht eine Produktionsfläche von 15.000 m² zur Verfügung. Neben weltweiten Tochtergesellschaften und Vertretungen besteht außerdem ein weiterer Produktionsstandort in China.

OBE fertigt seit über zehn Jahren nach den Richtlinien der DIN ISO 9001. Seit März 2013 ist OBE auch nach IOS/TS 16949:2009 für den Bereich „Herstellung von metallischen Präzisionsteilen im MIM-Prozess für Automobilindustrie“ zertifiziert. Schließlich betreibt OBE ein professionelles Umweltmanagement und ist nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert bzw. nach der EG-Verordnung 1221/2009 EMAS validiert.

Technologien

Herstellung von komplexen Bauteilen mit dem MIM-Verfahren

Mit der Metal Injection Moulding-Technologie (Metallpulverspritzguss) ist OBE in der Lage, kleine formkomplexe Präzisionsteile problemlos und kostengünstig in Serie zu fertigen. Dabei eröffnet die MIM-Technologie den Entwicklern und Konstrukteuren neue Designmöglichkeiten bei einem Höchstmaß an Gestaltungsmöglichkeiten, die mit konventionellen Herstellungsverfahren nicht oder nur unter hohem Aufwand zu realisieren wären. Mit dieser Technik werden die Vorteile der Formgebung vom Kunststoffspritzguss mit den Eigenschaften von Metallen vereint. Damit können sowohl Hinterschneidungen, Querbohrungen, Sacklöcher und Rillen als auch Gewinde, Oberflächenstrukturen und Beschriftungen bereits im Spritzgießwerkzeug verwirklicht werden. Ein weiterer Vorteil der MIM-Technologie liegt auch darin, dass man aus ursprünglich mehreren Bauteilen, die aufwändig zusammengefügt und montiert werden müssen, ein einziges Bauteil konstruiert und meist auch einbaufertig fertigen kann. Damit lassen sich die Kosten gegenüber etablierten Fertigungsverfahren wie Zerspanung, Presssintern oder Feinguss deutlich reduzieren.

MIM-Prozess: Spritzgießen, Entbindern und Sintern

Wichtig dabei ist ein enger Kontakt zwischen Konstrukteur und Hersteller von Anfang an. In Zusammenarbeit mit dem Kunden werden die für das Spritzwerkzeug notwendigen Daten wie Anspritzpunkt, Formtrennkante, geforderte Oberfläche etc. festgelegt und die voraussichtlichen Produktionsmengen konzipiert und ausgelegt. Dabei unterstützt OBE diesen Prozess mit modernsten Fertigungsverfahren, CAD-Technik und Prototypenbau. Die eigentliche Formgebung, das Spritzgießen, findet auf konventionellen Spritzgussmaschinen, wie sie aus der Kunststoffverarbeitung her bekannt sind, statt. Basis für die so gespritzten Grünlinge ist der Feedstock, ein spritzfähiges Granulat, das aus feinem Metallpulver, thermoplastischen Kunststoffen und Wachsen in genau definiertem Volumenanteil gemischt wird.

In einem zweiten Arbeitsschritt werden die Grünteile entbindert, d.h. der organische Binder (Kunststoffe, Wachse) wird dem Bauteil wieder entzogen. Zurück bleibt das metallische Bauteil (Braunteil), das in dem Sinterofen bei Temperaturen zwischen 1200 - 1400 Grad Celsius die endgültige Größe und Dichte erreicht. Es werden dabei Dichten von über 96% erreicht, die dem Bauteil hervorragende mechanische Eigenschaften sowie eine hohe Druck- und Gasdichte verleihen.

Innovationen

Kontaktaufnahme

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