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Thüringisches Institut für Textil-und Kunststoff-Forschung e.V. TITK

  • Profil
  • Technologien
  • Innovationen
  • Kontaktaufnahme

Das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) geht auf das 1954 gegründete Institut für Textiltechnologie der Chemiefasern (ITC) zurück.

176 Mitarbeiter bieten Kunden know-how in den Bereichen:

  • Native Polymere und Chemische Forschung
  • Textil- und Werkstoff-Forschung
  • Kunststoff-Forschung
  • Funktionspolymersysteme.

Seit 1991 wurden 40 Mio € in modernste Ausstattung investiert, die auf 15.000m² Fläche in Labors und Technika für Entwicklungen mit Kunden bereitgehalten werden.

Native Polymere und Chemische Forschung

Die Abteilung Native Polymere und Chemische Forschung führt eine lange Tradition zur Erzeugung von Chemiefaserstoffen fort.

Die Abteilung beschäftigt sich vor allem mit der Direktauflösung und Trocken-Nass-Verformung von Funktions- & Naturpolymeren, insbesondere von Cellulose, anderen Polysacchariden und Proteinen, mit der Charakterisierung polymerer Lösungen, sowie der Modifizierung von Spinnlösungen. Dabei  stehen Faserentwicklungen ebenso wie verschiedene andere Verformungsverfahren für polymere Lösungen im Mittelpunkt.

Textil- und Werkstoff-Forschung

Die Abteilung Textil- und Werkstoff-Forschung besitzt innerhalb des TITK die längsten Traditionen. Ihre Wurzeln reichen zurück bis in das Gründungsjahr des Institutes für Textiltechnologie der Chemiefasern 1954.

Immer wieder neu wurden Arbeitsinhalte definiert und an die Anforderungen der Industrie angepasst. Zentraler Gegenstand der Arbeiten blieb aber bis heute die Charakterisierung, Verarbeitung und Anwendung von Fasermaterialien. Waren das in der Vergangenheit vorzugsweise Anwendungen im Bereich der Bekleidungsindustrie, so liegen die Schwerpunkte heute im Bereich der Leichtbauanwendungen mit Technischen Textilien und Faserverbundwerkstoffen.

Dabei gilt das Prinzip, dass die Werkstoff-, Verfahrens- und Technologieentwicklung grundsätzlich eine Einheit bilden.

Die Abteilung Textil- und Werkstoff-Forschung hat es verstanden, Tradition, Sachkompetenz und Innovation zum Nutzen der Kunden miteinander zu verbinden und ist heute als Forschungsdienstleister mit modernster Technik für die Bedürfnisse der Industrie da.

Die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Textil- und Kunststoff-Ingenieure und Chemiker der Abteilung bieten gerade im Bereich der Faserverbundwerkstoffe zusammen mit der nahezu perfekt auf das Arbeitsgebiet abgestimmten Ausrüstung in Technikum und Prüfung die Gewähr zur Umsetzung innovativer Ideen.

Kunststoff-Forschung

Die Abteilung Kunststoff-Forschung beschäftigt sich mit der Modifizierung von Kunststoffen, um diesen neue oder verbesserte Eigenschaften zu verleihen. Hierbei kann die Modifizierung bereits während der Polymerisation geschehen als auch in nachfolgenden Verfahrensschritten, wie z.B. Extrusion oder Spritzguss.

Funktionspolymersysteme

Die klassischen Applikationen von Polymerwerkstoffen liegen im Bereich der Konstruktions­anwendungen, bei denen es in erster Linie auf die Nutzung ihrer mechanischen und thermischen Eigenschaften bei gleichzeitig geringer Dichte ankommt.

In den letzten Jahren erlangten daneben die sogenannten "Funktionspolymere" eine wachsende Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund werden auf dem Weg „vom Material zum System“ insbesondere technologieorientierte Forschungsvorhaben und FuE- Dienstleistungen auf den Gebieten

  • Funktionspolymere und deren Composite mit speziellen elektrischen und/oder optischen Eigenschaften,
  • organische und hybride Nanoschichten bzw. Nanoschichtsysteme sowie deren 
  • Mikrostrukturierung, vorzugsweise durch den Einsatz von Lasertechnik, einschließlich 
  • Technologieentwicklungen zur „Rolle-zu-Rolle”- Prozessierung auf flexiblen Substraten zur
  • Generierung polymerbasierter Elektroniksystemkomponenten (POLYTRONIC) realisiert.

 

Technologien

Abteilung „Textil- und Werkstoff-Forschung“

Werkstoffentwicklungen werden sowohl im Bereich der textilen Verstärkungshalbzeuge (Vliese, Fasern, Filamente) als auch der Faserverbundherstellung selbst und der Modifizierung von Verbundeigenschaften betrieben. Dabei werden Verfahren der Verbundherstellung wie Pressen, Spritzgießen, Wickeln eingesetzt aber auch eigene Verfahrensentwicklungen wie z. B. zur Herstellung textiler Granulate für Spritzgießanwendungen angewendet. Aussichtsreiche Entwicklungen werden bis zum Pilotanlagenmaßstab begleitet, um so die Umsetzung in die industrielle Praxis zu erleichtern.

Daneben werden umfangreiche Technologieentwicklungen bzw. -optimierungen betrieben, die z. B. zu schlagzähmodifizierten Naturfaserverbunden durch Einsatz entsprechender Fasermischungen führen.

Wichtigste Technologien:

  • Vlies- und Mattenherstellung in Form von Nadel-, Nass- und Spinnvliesen aus Hochleistungsfasern (Aramid-, Carbonfasern) sowie Naturfasern und Chemiefasern
  • Faserverbundherstellung im Formpress- und Spritzgießverfahren sowie RTM- und Filamentwinding-Verfahren unter Einsatz von thermo- und duroplastischen Matrixmaterialien, Elastomeren, Biopolymeren
  • Sandwichherstellung
  • Tiefziehen
  • Kennwertermittlung an Textilien und Faserverbundwerkstoffen

Innovationen

Sandwichstrukturen mit naturfaserverstärkten Deckschichten

Eigenschaftsprofil

  • sehr leicht, hohe Steifigkeit
  • 3-D-Konturen formbar
  • Dickensprünge möglich
  • integrierbare Funktionen (Halte- und Verbindungselemente)
  • ansprechende Oberflächen
  • Verwendung nachhaltiger Materialien

 

  • 3-Punkt-Biegung bei definiertem Lastfall

    3-Punkt-Biegung bei definiertem Lastfall

Kontaktaufnahme

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